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Insel Porto Santo

Die Insel
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Porto Santo (deutsch: Heiliger Hafen) ist eine portugiesische Insel im Atlantik, die etwa 43 km nordöstlich von Madeira liegt und zur Inselgruppe Madeira gehört.
Porto Santo ist etwa elf Kilometer lang und nicht mehr als sechs Kilometer breit. Die Bewohner leben überwiegend von der Fischerei und dem Tourismus, für den vor allem der neun Kilometer lange Sandstrand verantwortlich ist.

Geschichte
Als die portugiesischen Seefahrer João Gonçalves Zarco, Tristão Vaz Teixeira und Bartolomeu Perestrelo im Jahr 1418 den Madeira-Archipel "wiederentdeckten", betraten sie zuerst Porto Santo, um von hier aus die Möglichkeit einer Besiedlung Madeiras zu prüfen. Ein 1418 ausgesetztes trächtiges Kaninchen vermehrte sich sehr stark, so dass nach ein paar Jahren die ersten Siedler unter einer großen Kaninchenplage litten.


1420 erhielt Bartolomeu Perestrelo das damals noch mit Drachenbaumwäldern, Buschwerk und Macchia bewachsene Eiland von Heinrich dem Seefahrer als Lehen. Von Anfang an machte Wassermangel den Ackerbau auf Porto Santo zu einem Vabanquespiel für Pächter und Gutsherren. Die Viehzucht war dagegen dank der ebenen Flächen vielversprechender als auf Madeira, weswegen Porto Santo bis heute als Fleischlieferant für die Nachbarinsel fungiert.

1479 heiratete Christoph Kolumbus Dona Felipa Perestelo e Moniz, die Tochter von Bartolomeu Perestrelo, der zu jener Zeit Gouverneur der Insel war und bereits 1420 bei einer Expedition der oben genannten Seefahrer nach Porto Santo dabei war. Kolumbus lebte mit seiner Frau einige Jahre auf der Insel; wie sehr die Pläne für seine späteren Reisen auf Porto Santo entstanden, ist aber nicht ganz klar. Bis ins 18. Jahrhundert wurde Porto Santo immer wieder Opfer von Angriffen englischer, französischer und maurischer Piraten. Zum Schutz wurde auf dem Pico do Facho eine kleine Festung angelegt, von der heute allerdings nichts mehr erhalten ist.

Quelle: Wikipedia
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Letzte Aktualisierung am: 10.01.2017
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